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Thymian die Heilpflanze des Jahres 2013

Er duftet nicht nur herrlich, mich erinnert er immer an Urlaub,  Sonne und Meer…  Der Name entstammt dem Griechischen: „thymos“ bedeutet so viel wie „Mut, Stärke und Tapferkeit“.

Seine wertvollen ätherischen Öle wirken antibakteriell u.pilzabwehrend, deshalb sollte man Thymian auch als Raumbeduftung verwenden, wo er natürlich dieselben Wirkungen entfaltet . Er ist ein altes Hausmittel bei Husten, Bronchitis und Asthma, aber auch bei Infekten der Nieren und Blase zeigt Thymian seine schleim- u. krampflösende Wirkung. Bei Halsschmerzen (Kehlkopf- u. Mandelentzündung) wird damit gegurgelt. Es unterstützt die Fettverbrennung, wirkt entzündungshemmend und verjüngend auf Gehirn- u. Nervenstoffwechsel. Es gibt mehr als 200 Sorten.

Die Griechen und Römer opferten ihren Göttern Thymian. Die getrockneten Zweige dienten als Räucherstäbchen und sollten den Menschen Mut und Kraft verleihen. Dabei ging es vor allem um körperliche Kraft. Deshalb badeten römische Legionäre, bevor sie in die Schlacht zogen, in einem Thymianbad.
Thymian als Zeichen der Liebe: In der Provence gab es da den besonderen Brauch, daß ein junger Mann seiner Angebeteten einen kleinen Strauß aus einigen Thymianzweigen an die Tür hing und ihr damit seine Liebe offenbarte. Ungefähr so also, als wenn man bei uns eine Rose verschenkt…

Hier ein paar Rezeptideen:

Bei Menstruationsbeschwerden
Teemischung aus gleichen Teilen Kamille, Thymian und Quendel.
Alle Zutaten mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.
Danach absieben. Abends 1 Tasse trinken.

Bei nervösem Magen mit verbundener Appetitlosigkeit
30 g Kamillenblüten 30 g Thymiankraut
30 g Baldrianwurzel 15 g Pfefferminze
2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und
10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.