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Holunder, DAS allgegenwärtige Hausmittel

Die Anwendung des Holunders ist sehr vielfältig. So gut wie alle Pflanzenteile kann man in der Naturheilkunde verwenden – Wurzel, Blätter, Beeren und Blüten.

Die im Holunder enthaltenen Spurenelemente (besonders das Zink) und Vitamine (besonders Vitamin C) aktivieren das Immunsystem gegen Erkältungen. Er soll die Dauer einer Erkältung von durchschnittlich 6 Tagen auf nur 2 Tage senken.
Anthocyanen z.B.  schützt das Herz und kann den Blutdruck senken. Trinken Sie dazu für 2 Wochen je ein Glas Holundersaft am Tag.

Ein Aufguss von Blüten wirkt schweißtreibend und kann bei fiebrigen Erkrankungen gegeben werden. Die enthaltenen Gerbstoffe leiten Giftstoffe aus dem Körper aus, die schleimlösende Wirkung erleichtert das Abhusten.

Geschichtliches und Sagen um den Holunder:

Früher pflanzte man den Holunder zum Schutz gegen böse Geister und gegen den Blitzeinschlag um sein Haus.Im alten Rom färbten sich die feinen Damen ihre Haare mit Holundersaft. Und auch dort galt der Holunder schon als Heilmittel.

Ein Tee aus den Blättern reinigt das Blut – man kann ihn aber auch zum Haare färben oder zum Färben von Stoffen verwenden. So färbte man früher Leichentücher mit den Farbstoffen des Holunders.
Ein Tee ist aber auch ein hervorragendes Getränk für Kinder, die Milch nicht verdauen können.

Teemischung bei Hexenschuss
Teemischung aus je 2 Teile Birkenblätter und Holunder , je 3 Teile Weidenrinde und Johannisblätter. Einen Teelöffel pro 250 ml kochendem Wasser. Fünf Minuten ziehen lassen, danach absieben.
Dreimal täglich 1 Tasse trinken.

 

Hier mein Rezept für Holundersaft (aus den Blüten gewonnen):

pro Liter Wasser 13 Hollerblüten 2 Tage lang ansetzen.Durch ein Tuch abseihen. Diesen Ansatz aufkochen und pro Liter  1/2 kg Zucher dazu geben + je 1/4 P. Zitronen- u. Orangenschalenaroma + 6 dag. Zitronensäure – alles 1 Mal aufkochen u. sofort in Glasflaschen abfüllen.

Gutes Gelingen!